Nun sind wir also unterwegs – on the road sozusagen. Am Dienstag 13. August 2013 gegen acht Uhr ging es los. Nachdem wir bis zuletzt offen gelassen haben, wohin uns die erste Etappe führen sollte, haben wir uns – bereits während der Fahrt – für den Süden und letztendlich für Lazise am Gardasee entschieden.

Warum gerade für Lazise? Zufall, wir wollten zunächst einmal irgendwo für ein paar Tage auf unserer Reise „ankommen“ und dazu erschien uns der Gardasee mit seiner schönen Natur, den netten Städtchen und der guten Camping-Infrastruktur ideal.  Trotz Ferragosto  war bereits auf dem ersten Campingplatz, den wir telefonisch kontaktiert haben, Platz für uns und so sind wir auf dem Camping Spiaggia d’Oro gelandet – für unseren Geschmack zwar ein bisschen sehr groß und mit allem Drum und Dran ausgestattet, doch die Kids sind von der Poolanlage und dem Strand begeistert und auch uns „Grossen“ gefällt es eigentlich ganz gut, und wir können von den zahlreichen erfahrenen Wohnwagencampern vor Ort viel lernen, was uns auf unserem weiteren Weg noch nützlich sein wird.

Die 400 km Fahrt an den Gardasee verliefen für uns alle überraschend entspannt. Man gewöhnt sich schnell an die gemächliche Fahrweise mit Tempo 89 am Tempomat eingestellt, man schwimmt mit den LKWs auf der rechten Spur mit und lässt die Linke Spur links liegen. Erstaunlich, wie weit man dennoch kommt – und das dazu noch stressfrei. Am Campingplatz angekommen zirkelten wir unser fast 13 Meter langes Gespann zu dem von uns ausgewählten Stellplatz, die elektrische Rangierhilfe – Mover genannt – leistete uns große Hilfe beim exakten Einparken. Schon cool, man drückt auf die Pfeile der Fernbedienung und schon bewegt sich der Wohwagen ferngesteuert millimetergenau.

Die erste Nacht überraschte uns schon mit einem Gewitter und sintflutartigen Regenfällen. Unser „Learning“ daraus: es kann auch im Süden regnen, daher jeden Abend Wetterbericht checken und die Sachen vor dem Wohnwagen regensicher verstauen…

Inzwischen sind wir alle schon ziemlich relaxed. Wir werden jetzt noch ein paar Tage hier bleiben und uns dann weiter Richtung Süden auf den Weg machen – on the road again!

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