Familie Ausgeflogen ist in Spanien gelandet, genauer gesagt in der Nähe von Tarragona, eine Stunde südwestlich von Barcelona. 

In Frankreich wurde es langsam kühl, kalt wäre übertrieben zu sagen, aber eben doch kühl, speziell am Abend und in der Nacht. Der kalte Nordwind Tramontana ist dafür verantwortlich. Ein älterer, erfahrener Camper hat es auf den Punkt gebracht: „Hier ist die Saison vorbei, jetzt müsst ihr weiter über die Pyrenäen nach Spanien.“

Ein letztes Bad im Pool 1

Ein letztes Bad im Pool in Frankreich (1)

Ein letztes Bad im Pool (2)

Ein letztes Bad im Pool in Frankreich (2)

Ein letztes Bad im Pool (3)

Ein letztes Bad im Pool in Frankreich (3)

Vorher besuchten wir noch einmal die Künstlerstadt Collioure, den Ort, wo der Fauvismus, ein revolutionärer Malstil, entstanden ist. Das Bad im Meer vor dem alten Kirchturm, der einmal ein Leuchtturm war, war schon recht frisch, das Wasser hatte noch knapp 20 Grad.

Häuserzeile in Collioure

Häuserzeile in Collioure

Hand vor Collioure

Hand vor Collioure (Bilderrahmen zeigt Motive des Fauvismus)

Kühles Bad in Collioure

Kühles Bad in Collioure

Die drei Damen in Collioure

Die drei Damen in Collioure

Letzten Freitag machten wir uns dann also auf die Reise zu unserem nächsten Ziel: Der Campingplatz Torre de la Mora bei Tarragona, zirka eine Stunde Autofahrt südwestlich von Barcelona. Für diesen Ort haben wir uns aus mehreren Gründen entschieden: Empfehlung aus unserem Reiseführer „Cool Camping“, Empfehlung eines Götzner Ehepaares, welches wir in Frankreich kennengelernt haben und last but not least die Nähe zu Barcelona, das von hier per Zug leicht erreichbar ist.

Die knapp 300 Kilometer Autobahnfahrt von Argelès nach La Mora verlief bis auf ein kleines Malheur absolut problemlos, nach 4 Stunden erreichten wir den Campingplatz. Die Kids konnten kaum glauben, dass wir schon unser Ziel erreicht hatten – ich glaube, sie gewöhnen sich langsam an die Fahrerei und natürlich an den DVD-Player im Auto. Das kleine Malheur betraf Penelopes Töpfchen, ein Erbstück von Papa Esteban, das dieser leider beim Retourfahren in Argelès übersehen und daher überfahren hat. Leider ist das Töpfchen nicht mehr zu gebrauchen, wir nehmen es dennoch weiter mit auf unsere Reise, da wir es nicht über’s Herz bringen, es zu entsorgen.

Armes Töpfchen...

Armes Töpfchen…

Am Campingplatz Torre de la Mora suchten wir uns einen schönen Stellplatz aus – der Sandstrand von La Mora liegt quasi direkt vor unserem Wohnwagen.

Schnell hatten wir uns häuslich eingerichtet, inzwischen brauchen wir nur noch ca. 2 Stunden, bis wir alles aufgebaut und fixiert haben. Es blieb also noch genügend Zeit, damit Esmeralda ihre Ambitionen als Stylistin ausleben konnte. Papa Esteban bekam ein tolles Styling…

Willkommen in Spanien

Willkommen in Spanien

Alles unter Kontrolle...

Alles unter Kontrolle…

Eingang zum Campingplatz

Eingang zum Campingplatz

Pool "leider" geschlossen!

Pool „leider“ geschlossen!

Blick auf La Mora, im Vordergrund der Campingplatz

Tolle Stellplätze

Unser Zuhause

Unser Zuhause

Unser Strandplatz vor dem Wohnwagen

Unser Strandplatz vor dem Wohnwagen

Esmeralda gibt dem Strand in La Mora eine 2 (1 gibt es nur für Swimmingpools)

Esmeralda gibt dem Strand in La Mora eine 2 (1 gibt es nur für Swimmingpools)

Oder vielleicht doch eine 1?

Oder vielleicht doch eine 1?

Torre - der Namensgeber von unserem Campingplatz

Torre – der Namensgeber von unserem Campingplatz

Blick vom Torre Richtung Waikiki und Tarragona

Blick vom Torre Richtung Waikiki und Tarragona

Stylistin Esmeralda (1)

Stylistin Esmeralda

Stylistin Esmeraldas 1. Kunde

Stylistin Esmeraldas 1. Kunde

Kaum zu glauben, aber hier ist das Wetter deutlich wärmer als in Frankreich, obwohl nur 300 Kilometer südwestlich, ist das Meer hier noch ca. 3 Grad wärmer (23 Grad) und die Luft so um die 25 Grad. Esmeralda und Penelope wollten daher sofort in den grossen Pool, doch (welch ein Pech für Esmeralda und Penelope bzw. Glück für Juanita und Esteban) der Pool ist für heuer geschlossen – daher ging es eben an den Strand und in die Wellen – wir spielten stundenlang „Badeschaum fangen“.

Einen landschaftlichen Höhepunkt erlebten wir heute: Von unserem Campingplatz führt ein Küstenpfad durch ein Naturschutzgebiet in etwa 45 Minuten zu einem „Waikiki“ genannten Traumstrand. Dieser wurde unter den schönsten spanischen Stränden auf Platz 8 gewählt und ist wirklich ein phantastischer Sandstrand eingefasst von steilen Klippen und offensichtlich ein echter Geheimtipp, denn ausser uns waren nur noch vier weitere Personen am Strand. Entsprechend haben wir es genossen.

Auf dem Weg nach Waikiki (1)

Auf dem Weg nach Waikiki (1)

Auf dem Weg nach Waikiki (2) - im Hintergrund der Torre von unserem Campingplatz

Auf dem Weg nach Waikiki (2) – im Hintergrund der Torre von unserem Campingplatz

Penelope in Waikiki

Penelope in Waikiki

Besos in Waikiki

Besos in Waikiki

Juanita in Waikiki

Juanita in Waikiki

Familie Ausgeflogen in Waikiki

"Ausgflogen" - da fehlt doch etwas!

„Ausgflogen“ – da fehlt doch etwas!

Gestern waren wir ein erstes mal mit dem Zug in Barcelona, morgen werden wir ein weiteres mal fahren und am Freitag vielleicht noch einmal – doch darüber werden wir ein andermal berichten, da es in Barcelona so viel zu sehen und erleben gibt.

Ein Beso zum Abschied!

Ein Beso zum Abschied!