Nachdem Esmeralda und Penelope sich von sämtlichen Campingplatz-Katzen in Tarifa verabschieden hatten, machte sich Familie Ausgeflogen auf den Weg nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens.
Und hier konnten wir mit einem besonderen Trumpf aufwarten, denn wir hatten unsere private Reiseführerin mit dabei. Juanita hat vor etlichen Jahren in Sevilla eine Sprachschule besucht, kennt sich daher entsprechend gut aus und konnte uns alle Sehenswürdigkeiten, versteckten Plätzchen und Bars zeigen. „Gusto“ in der Nähe der eindrucksvollen Kathedrale wurde unser Lieblingslokal, wo wir regelmässig unser 2. Frühstück eingenommen haben. In der Stadt herrschte eine emsige vorweihnachtliche Stimmung mit Weihnachtsbeleuchtung, Krippenausstellung, vielen Strassenkünstlern und noch mehr „Shopping“.
Die Kids wollten unbedingt eine Kutschenfahrt durch die Stadt machen und nach 3 Tagen Bearbeitung – fest unterstützt von Mama – hatten die Damen auch Papa Esteban überzeugt, dass dies wirklich das Beste ist, was man in Sevilla machen kann. Esteban wollte das Geld übrigens lieber in einer Tapas-Bar liegen lassen, doch 3:1 – da war nichts zu machen. Wir fuhren also mit einer schwarzen Kutsche, gezogen von einem Schimmel namens Blanco durch die Innenstadt und die Parks von Sevilla und fühlten uns ein bischen wie Adelige im 18. Jahrhundert.
Gewohnt haben wir auf einem netten Campingplatz in der Nachbarstadt Dos Hermanas, von wo man mit einer kurzen Autobusfahrt Sevilla entspannt und ohne Parkplatzsuche erreicht. Der Campingplatz war für die Jahreszeit sogar relativ gut besucht und Penelope und Esmeralda nutzten die Gelegenheit, um mit englischen Kindern Freundschaft zu schliessen und zu spielen.
Es waren schöne Tage in Sevilla. Inzwischen ist Familie Ausgeflogen „weitergeflogen“ und in Portugal gelandet, doch davon ein andermal mehr.





































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