- Haken 1: die Zufahrt war äußerst knifflig – steil, eng, mit zwei Serpentinen und glattem Kopfsteinpflaster. Juanita meisterte diese wahre Millimeterarbeit souverän (natürlich auch dank der guten Einweisung von Esteban…). Scherz Beiseite: unser Wohnwagen hätte keine 5 cm breiter und keine 20 cm länger sein dürfen, sonst wären wir irgendwo steckengeblieben.
- Haken 2: auf dem Campingplatz war es so ruhig, man hörte weder Verkehr, noch das Nähe Meer, noch irgendein Insekt, dass wir schon dachten, wir hätten einen Tinnitus, dabei war es nur unser Blutkreislauf, den wir hörten…
Von hier aus besuchten wir das Cabo de Sao Vicente, den südwestlichsten Punkt Europas. Die Brandung des Atlantiks, welcher hier von Amerika kommend zum ersten Mal auf Land trifft ist wirklich gewaltig. Zunächst ist es ein paar Minuten völlig ruhig, dann kommen drei oder vier riesige Wellen. Auf diese Wellen warten die zahlreichen Surfer an den diversen Surfspots der Gegend, für Strandspaziergänger kann das aber richtig gefährlich werden, wie das Drama mit den portugiesischen Studenten, welche von so einer Monsterwelle ins Meer gespült wurden und ertranken, zeigt. Familie Ausgeflogen beobachtete daher die Kraft der Natur und das Können der Surfer aus sicherer Entfernung.
Wir nutzten die hervorragende Schnellbahnverbindung nach Lissabon und legten heute einen Stadttag ein. Lissabon wirkt sehr sympathisch, wenn auch ein wenig heruntergekommen. Viele alte Gebäude stehen leer bzw. bedürfen dringend einer Renovierung, wozu aber in den meisten Fällen vermutlich das Geld fehlt. Hier merkt man sicherlich die angespannte wirtschaftliche Situation, in der sich Portugal befindet.






























































One Response to Bem-vindo em Portugal!
Weihnachtliche Grüsse aus dem kalten Ländle!!! Judith und Familie