Barcelona ist eine wunderbare Metropole. Die Hauptstadt der Katalanen, die Stadt von Joan Miro, Antoni Gaudi, der Rambla und des FC Barcelona hat es Familie Ausgeflogen angetan, und wir haben Barcelona daher ausgiebig genossen und mehrfach besucht.

Da unser Campingplatz Torre La Mora nur eine Zugstunde südlich von Barcelona liegt, nutzten wir die Gelegenheit und machten insgesamt drei Tagesausflüge nach Barcelona. Bewusst haben wir nicht zu viele Aktivitäten in einen Tag gepackt, damit wir uns einfach auf die Stadt einlassen können und damit es auch den Kids nicht zu viel wird. Jeden Tag gab es einen Fixpunkt, der für Penelope und Esmeralda attraktiv war, ansonsten genossen wir einfach die Stadt und liessen uns treiben. So freuten sich auch die Kinder jedes mal auf die Stadt – was ja angesichts der Alternative (Baden im Meer in La Mora) nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Tag1: Barcelona Zoo, Tapas und Co.

Wie auch an den kommenden zwei Barcelona-Tagen nahmen wir den Pendlerzug von Torredembarra nach Barcelona. Vom Endbahnhof Estacio de Franca ist es nur ein Katzensprung zum Park de la Ciutadella, dem grossen Stadtpark, in dem der Zoo von Barcelona liegt. Bis auf ein paar Schulklassen hatten wir den Zoo fast für uns alleine und so konnten wir ausgiebig erkunden, wass denn hier so alles kreucht und fleucht. Penelopes Favoriten waren die Delphine, die im Rahmen einer Show zeigten, was sie so alles können. Juanita hatten es die Riesenschildkröten angetan, Esteban die Komodowarane sowie die Gorillas und Esmeralda, wie könnte es anders sein, die Ponys.

Die Ladies im Zug

Die Ladies im Zug

Endstation Estacio de Franca

Endstation Estacio de Franca

Gleich in der Nähe liegt der Zoo

Gleich in der Nähe liegt der Zoo

Schneeflöckchen, der weltweit einzige Albino-Gorilla

Schneeflöckchen, der weltweit einzige Albino-Gorilla

Ritt auf Komodo-Waran

Ritt auf Komodo-Waran

Penelope's Favoriten

Penelope’s Favoriten

Juanita's Favoriten

Juanita’s Favoriten

Nina, Esmeralda's Favoritin

Nina, Esmeralda’s Favoritin

Zoo-Spielplatz 1

Zoo-Spielplatz 1

Zoo-Spielplatz 2

Zoo-Spielplatz 2

Zoo-Spielplatz 3

Zoo-Spielplatz 3

Nach etlichen Stunden im Zoo konnten sich dann auch noch die Eltern betreffend Programmgestaltung durchsetzen und wir schlenderten durch die beiden Stadtteile La Ribera und El Born. In den engen und verwinkelten Altstadtgassen gibt es tolle Kirchen,Paläste, Shops und – ganz wichtig – Tapas-Bars! Wir wählten eine vor der Kirche Santa Maria del Mar und gönnten uns ein feudales Tapas-Menü und dazu feinen Cava! So lässt es sich leben.

Welche Tapas nehmen wir?

Welche Tapas nehmen wir?

Gute Auswahl!

Gute Auswahl!

Esteban schmeckt es!

Esteban schmeckt es!

Esmeralda schmeckt es!

Esmeralda schmeckt es!

Juanita schmeckt es!

Juanita schmeckt es!

Juanita schmeckt es!

Juanita schmeckt es!

Penelope schmeckt es!

Penelope schmeckt es!

Spontane Breakdance-Show 1

Spontane Breakdance-Show 1

Spontane Breakdance-Show 2

Spontane Breakdance-Show 2

Spontane Breakdance-Show 3

Spontane Breakdance-Show 3

Tag 2: Joan Miro – Museum, Rambles und Co.

Nach einem Tag Badepause fuhren wir am Mittwoch wieder nach Barcelona. Auf dem Programm stand die Fundacio Joan Miro auf dem Montjuic, dem Hausberg von Barcelona, zu erreichen mittels Metro und Standseilbahn. Das Museum ist ein Top-Besuchermagnet, was sich auch an der 50 Meter langen Schlange vor dem Eingang bestätigte. Allein das Gebäude mit seiner Architektur und der tollen Aussicht auf die Stadt wäre schon einen Besuch wert. Doch das beste sind natürlich die vielen Kunstwerke von Joan Miro. Es traf sich ausgezeichnet, dass Esmeralda’s Mitschüler zu Hause gerade eine Kunst-Projekt-Woche zum Thema Joan Miro hatten, so konnten wir dieses Thema ebenfalls aufgreifen.

Habt ihr gewusst, dass Joan Miro der Künstler des 20. Jahrhunderts ist, für den sich die Kinder am meisten interessiert haben? Man hat versucht, diese Tatsache damit zu erklären, dass Miros Bilder denen von Kindern ähneln. Seine Bildsprache basiert wie die Ausdrucksform von Kindern auf Einfachheit, ausgewogenen Kompositionen und reinen Farben. Wie auch immer, uns allen hat es jedenfalls prima gefallen und wir verbrachten fast den ganzen Tag im Museum.

Funcacio Joan Miro

Funcacio Joan Miro

Warteschlange vor dem Eingang

Warteschlange vor dem Eingang

Fundacio Joan Miro

Fundacio Joan Miro

Toller Ausblick vom Dach

Toller Ausblick vom Dach

Esmeralda mit Ipod-Museumsführer

Esmeralda mit Ipod-Museumsführer

Joan Miro Kunstwerk

Joan Miro Kunstwerk

Im Museums-Bistro

Im Museums-Bistro

Joan Miro Nachbearbeitung 1

Joan Miro Nachbearbeitung 1

Joan Miro Nachbearbeitung 2

Joan Miro Nachbearbeitung 2

Joan Miro Nachbearbeitung 3

Joan Miro Nachbearbeitung 3

Anschliessend machten wir noch einen Spaziergang über die Rambles, den Placa Real – den schönsten geschlossenen Platz der Stadt – sowie den Passeig de Garcia, den Prachtboulevard mit teuren Einkaufstempeln und grossartigen Modernisme-Bauten unter anderem von Antoni Gaudi.

Auf dem schönen Placa Reial

Auf dem schönen Placa Reial

La Boqueria (Markthalle) 1

La Boqueria (Markthalle) 1

La Boqueria

La Boqueria

Modernisme-Fassade

Modernisme-Fassade

Modernisme-Fassade (Casa Battlo von Antoni Gaudi)

Modernisme-Fassade (Casa Battlo von Antoni Gaudi)

Strassenlaterne (gestaltet von Antoni Gaudi)

Strassenlaterne (gestaltet von Antoni Gaudi)

Auf der Rambla

Am Bahnhof

Auch Eis gibt's auf der Rambla

Auch Eis gibt’s auf der Rambla

Altstadt-Impressionen 1

Altstadt-Impressionen 1

Altstadt-Impressionen 2

Altstadt-Impressionen 2

Altstadt-Impressionen 3

Altstadt-Impressionen 3

Fenster in der Kirche Santa Maria del Mar

Fenster in der Kirche Santa Maria del Mar

Auch Shopping darf sein!

Auch Shopping darf sein!

Esmeraldas Favorit

Esmeraldas Favorit

So schaut die Jacke von hinten aus - und wenden kann man sie auch noch!

So schaut die Jacke von hinten aus – und wenden kann man sie auch noch!

Tag 3: Aquarium, Barceloneta und Co. 

Gestern war zum dritten Mal Barcelona angesagt. Hauptprogrammpunkt für Esmeralda war das Aquarium beim Hafen, eines der weltweit grössten seiner Art. Höhepunkt ist das Ozeanarium, ein rundes Riesenbecken, durch das ein 80 m langer, gläserner Besuchertunnel führt. So entsteht der Eindruck, man befände sich unter Wasser mitten im Meer mit zahlreichen Haien, Rochen und anderen Meeresbewohnern. Am Ende des Rundgangs gab es noch eine Extra-Kinderwelt mit Unterseeboot und einem begehbaren Pottwal.

Aquarium Barcelona 1

Aquarium Barcelona 1

Aquarium Barcelona 2

Aquarium Barcelona 2

Aquarium Barcelona 3

Aquarium Barcelona 3

Aquarium Barcelona 4

Aquarium Barcelona 4

Aquarium Barcelona 5

Aquarium Barcelona 5

Aquarium Barcelona 6

Aquarium Barcelona 6

Aquarium Barcelona 7

Aquarium Barcelona 7

Aquarium Barcelona 8

Aquarium Barcelona 8

Aquarium Barcelona 9

Aquarium Barcelona 9

Aquarium Barcelona 11 (U-Boot)

Aquarium Barcelona 11 (U-Boot)

Aquarium Barcelona 12

Aquarium Barcelona 12

Aquarium Barcelona 13

Aquarium Barcelona 13

Aquarium Barcelona 14

Aquarium Barcelona 14

Aquarium Barcelona 15

Aquarium Barcelona 15

Penelopes Höhepunkt des Tages war das Beobachten der zahlreichen Hunde auf der Hundewiese beim Port Vell. Von Mops über Kampfhund bis Husky war alles dabei. Nach langem Beobachten wählten wir unseren Favoriten, einen grau-schwarzen, mittelgrossen Hund, der durch seine Cleverness auffiel. Eine Rasse war nicht mehr erkennbar, dies bestätigte auch der Hundehalter, gemäss dem es ein Mixto von Mixto-Eltern ist. Wir haben den Hund in unser Herz geschlossen.

Richtung Port Vell

Richtung Port Vell

Hundewiese

Hundewiese

Unser Favorit - ein Mixto/Mixto

Unser Favorit – ein Mixto/Mixto

Nun ging es zu Fuss dem Hafen entlang weiter zur Platja de la Barceloneta, dem Hausstrand der Metropole. Hier herrscht Leben pur, eine Mischung aus Strandleben und Fiesta – und für jeden ist etwas dabei: Badespass für die Kleinen, Mojito- und Bierverkäufer für die grossen und zur Freude von Juanita wurden auch Massagen angeboten. Man muss sich das so vorstellen: Man liegt am Montag spätnachmittags mitten in Barcelona im warmen Sand, ringsum eine multikulturelle Atmosphäre von Strandgeniessern aus aller Herren Länder, die Kinder planschen im Wasser, in der Hand ein kühles Bier und eine chinesische Masseurin macht einem eine Fussreflexzonenmassage… Es ist zum Aushalten.

Am Weg nach Barceloneta 1

Am Weg nach Barceloneta 1

Eispause

Eispause

Der Strand ist erreicht (im Hintergrund: "Verletzter Stern" von Rebecca Horn)

Der Strand ist erreicht (im Hintergrund: „Verletzter Stern“ von Rebecca Horn)

Dehnen vor dem Bad

Dehnen vor dem Bad

Und los geht es - Baden mitten in der Stadt

Und los geht es – Baden mitten in der Stadt

Etwas kühl!

Etwas kühl!

Fussreflexzonenmassage

Fussreflexzonenmassage

Massage und Bier...

Massage und Bier…

Goldener Fisch von Frank O. Gehry

Goldener Fisch von Frank O. Gehry

Spätabends ging's zurück nach La Mora

Spätabends ging’s zurück nach La Mora

Noch etwas zum Schluss – leider ging sich für Esteban kein Besuch eines FC Barcelona-Spiels aus – zunächst gab es ein Champions-League-Auswärtsspiel in Mailand, dann den grossen Clasico gegen Real Madrid – und da sind die Tickets am Schwarzmarkt für einen „Ausgeflogenen“ leider zu teuer. Aber egal – die Atmosphäre in einer katalanischen Bar beim 2:1-Sieg gegen den Erzrivalen ist auch nicht zu verachten…

Ende Oktober sperrt der Campingplatz Torre la Mora für dieses Jahr seine Pforten, daher werden wir dann wieder ausfliegen und irgendwo zwischen Valencia und Murcia landen. Darüber erfahrt ihr mehr in unserem nächsten Bericht.